Die 4 größten Irrtümer bei der Immobilienfinanzierung

Hast du dein Traumhaus schon gefunden? Du hast es gesehen, bist durch die Räume gewandelt und es hat dir ein Lächeln aufs Geishct gezaubert? Diese unglaubliche Gefühl: Das soll mein Zuhause werden! Hier möchte ich leben! Perfekt! Denn genauso soll es sich anfühlen, wenn du deine Traumimmiblie gefunden .

Dann brauchst du natürlich eine auf deine Möglichkeiten und Bedürfnisse zugeschnittene Immobilienfinanzierung. Denn bei einer guten Finanzierung stellen sich viele Fragen, auf die du auf jeden Fall eine Antwort haben musst. Denn nicht jedes Angebot passt auch gleich zu dir und deinen Wünschen.

Und wie in jedem Bereich gibt, es da eine Menge Irrtümer und Missverständnisse. Mit den wichtigsten 4 räume ich für dich schon mal auf.

Irrtümer bei einer Immobilienfinanzierung

Du brauchst viel Eigenkapital für deine Finanzierung

Ein weit verbreiteter Irrtum bei der Immobilienfinanzierung ist, dass eine hohe Eigenkapitalquote Pflicht sei, also sparen sie erst einmal viel Geld an. Naja, doch das stimmt so nicht ganz. Ohne Frage ist Eigenkapital bei einer Finanzierung von Vorteil, denn das verringert natürlich die Summe, die du finanzieren musst und somit auch deine Zinsbelastung.

Dennoch kannst du dein Eigenheim auch mit wenig oder ohne Eigenkapital finanzieren. Ob das für dich sinnvoll ist und ob es sich wirklich für dich lohnt, solltest du aber auf jeden Fall gut prüfen und ordentlich planen lassen. Damit auch bei der Immobilienfinanzierung alles gut läuft. Ich rate meinen Kunden aus meiner langjährigen Erfahrung heraus allerdings, zwischen 10% und 20% Eigenkapital zu haben. Denn allzu oft lehnen Banken eine volle Finanzierung ab, wenn Kunden keine zusätzlichen Sicherheiten mitbringen. 

Diese Fragen helfen dir:

  • Kann ich mir bei aktuellen Einkommen eine Immobilienfinanzierung ohne Eigenkapital leisten?
  • Findet sich eine Bank, die mir eine Finanzierung ohne Eigenkapital stellt?
  • Und wenn in welcher Höhe kann ich finanzieren?
  • Wie lange muss ich finanzieren, wenn ich eine Vollfinanzierung mache?

Es kommt nur auf die Zinsen an

Bei der Finanzierung einer Immobilie dreht sich doch am Ende alles nur um die Zinsen, sagte mir neulich ein Kunde. Klar, ist es wichtig, wie der Zinssatz ist. Dennoch sollte man alle Konditionen vernünftig prüfen: Wie hoch ist die Tilgung? Wie flexibel sind Tilgungs- bzw. Rückzahlungsmöglichkeiten? Kannst du Sondertilgungen tätigen? Wie viel Restschuld verbleibt nach Ende des Darlehensvertrages?  Wie lange läuft der Darlehensvertrag. Wichtig ist neben dem Zinssatz auch, dass alle Konditionen für dich passend sind, denn eine höhere Rate kann eine bessere Tilgung haben und dich weniger Kosten als eine längere Laufzeit mit niedrigerem Zinssatz. Die Frage ist immer: Passen die Konditionen langfristig zu meinem Leben? Denn dann kannst du sicher deine Immobilie finanzieren.

Diese Fragen helfen dir:

  • Wie hoch kann meine monatliche Belastung sein?
  • Möchte ich Sondertilgungen leisten?
  • Wie lange möchte ich finanzieren, um komplett schuldenfrei zu sein?
  • Wie ändern sich die Konditionen bei verschiedenen Laufzeiten?

Du brauchst nur Versicherungen, die absolut nötig sind

Versicherungen, die absolut nötig sind, um überhaupt eine Finanzierung zu bekommen, bringen dir keine Sicherheit. Traurig, aber wahr: Eine Gebäudeversicherung schützt nicht deine Arbeitskraft, mit der du die Rückzahlungen an die Bank sicherstellst. Viel zu oft, wird bei der Immobilienfinanzierung nicht an die langfristige Sicherheit gedacht, dabei willst du ja dauerhaft ein Zuhause finden, oder? Lass dir ein sorglos Paket schnüren, das genau auf deine Bedürfnisse angepasst ist und für optimale Sicherheit sorgt.

Diese Fragen helfen dir:

  • Kann ich meine Raten weiterzahlen, wenn berufsunfähig bin?
  • Können wir die Raten zahlen, wenn ein Gehalt wegfällt?
  • Haben oder bilden wir Rücklagen für kleine oder größere Reparaturen?
  • Was passiert im Todesfall?

Eine längere Laufzeit ist sicherer

Ein weiterer Irrtum bei der Immobilienfinanzierung ist die Annahme, dass eine längere Laufzeit des Kredits automatisch besser ist. Viele denken, dass sie durch eine längere Laufzeit niedrigere Raten und somit auch geringere monatliche Belastungen haben. Doch das stimmt nicht immer: Denn je länger die Laufzeit, desto höher sind auch die Zinsen, die du insgesamt zahlen musst. Außerdem erhöht sich durch eine lange Laufzeit die Restschuld am Ende der Finanzierungsdauer beträchtlich, was zu höheren Kosten führt. Eine kurze Kreditlaufzeit kann dagegen dazu beitragen, Zinskosten zu sparen und schneller schuldenfrei zu sein. Es lohnt sich daher immer, verschiedene Szenarien zu berechnen und alle Fragen zu deiner Baufinanzierung konkret zu stellen, um die optimale Lösung für dich herauszufinden.

Diese Fragen helfen dir:

  • Wie lange möchte ich insgesamt finanzieren? Bis zur Rente?
  • Kann ich Raten oder Tilgungen flexibel anpassen?
  • Lohnt es sich, monatliche höhere Raten zu zahlen?

Erfolgreich deine Immobilie finanzieren

Nun weißt du, welche die vier größten Irrtümer bei der Immobilienfinanzierung sind und welche ersten Fragen dir helfen können sie direkt zu vermeiden.

Aber wie finanzierst du deine Immobilie nun erfolgreich? Hier kommen noch einige Tipps:

  1. Du solltest eine realistische Vorstellung von den Kosten haben und deine Finanzen im Voraus sicher und genau planen. Du musst nicht unbedingt über viel Eigenkapital verfügen, aber es ist wichtig, dass du die Höhe des Darlehens und die Laufzeit sorgfältig berechnest, damit du eine kosten genau im Blick hast.
  2. Vermeide den Fehler, dich nur auf den Zinssatz zu konzentrieren. Die Konditionen der Bank sind genauso wichtig wie der Zinssatz selbst. Achte darauf, ob das Darlehen flexibel ist oder ob es hohe Gebühren für Änderungen gibt.
  3. Vergiss nicht: Eine Baufinanzierung ist ein langfristiges Engagement. Denke auch an die Tilgungsraten: Sie sollten vernünftig sein und sich an deinem Budget orientieren. Es kann hilfreich sein, eine Rate auszuwählen, mit der man gut leben kann.
  4. Und schließlich solltest du immer daran denken: Aufgrund von Restschulden besteht oft die Notwendigkeit einer Anschlussfinanzierung nach Ablauf des ersten Darlehensvertrags. Plane dies rechtzeitig ein und vergleiche auch hier wieder verschiedene Angebote.

Je mehr Informationen du hast, desto besser bist du in der Lage, Entscheidungen zu treffen.

Wie kommst du an alle Infos? Schreib mir. Ich helfe dir bald in deiner Traumimmobilie zu leben.

Buntes Hallo, ich bin Johanna und ich schreibe diesen Blog. Für meine Kunde betexte ich Websites von der Startseite bis zum Blog mit einer magnetischen Kundenreise und ohne Werbeblabla. Dir gefällt, was du liest? Dann schau dich doch gerne auf meiner Seite um.

Kontakt

________

Tobias Adolphs

Mobil +49 176 1023 0436

tobiasadolphs@dvag.de