Haus bauen mit Köpfchen – 10 Dinge, die du vorher wissen solltest

Und ich gerne früher gewusst hätte

„Hätten wir das vorher gewusst…“

Wenn ich für jede dieser Aussagen beim Hausbauen einen Euro bekommen hätte, wäre die Terrasse jetzt vermutlich aus Marmor. Beim Bau des Eigenheims gibt es unzählige Entscheidungen zu treffen – viele davon mit Folgen, die man erst merkt, wenn es zu spät ist. Aber keine Sorge: Ich habe ein paar Tipps gesammelt, die dir genau das ersparen sollen. Oder zumindest die schlimmsten „Ach, hätten wir doch…“-Momente.

10 Tipps für deinen Hausbau, an die du lieber vorher denkst.

1. Steckdosen. Steckdosen. Und hast du schon an die Steckdosen gedacht?

Steckdosen sind wie gute Freunde: Du kannst nie genug davon haben. Klingt übertrieben? Ist es nicht. Die zwei Dosen im Wohnzimmer reichen für Lampe und Fernseher – aber was ist mit dem WLAN-Router, der Soundbox, der Deko-Beleuchtung?

Plane lieber großzügig. Denk an Terrasse, Flur, Garderobe, Schlafzimmer (auf beiden Seiten!), Hauswirtschaftsraum und natürlich auch an USB- oder LAN-Anschlüsse. Wir haben einige Verlängerungskabel, die da heute nicht liegen müssten.

2. Fußbodenheizung – warm ums Herz oder heiße Diskussionen?

Fußbodenheizung ist eine dieser Entscheidungen, bei der man denkt: „Na klar, überall rein damit!“ Und dann steht da plötzlich ein riesiger Küchenschrank auf dem besten Heizfeld. Oder ein Waschmaschinen-Turm im Hauswirtschaftsraum, der sich über die wohlige Wärme gar nicht freut – weil er sie blockiert.

Mein Tipp: Überleg dir gut, wo du wirklich warme Füße brauchst – und wo klassische Heizkörper die bessere Wahl sind. Gäste-WC? Reicht oft ein kleiner Heizkörper. Abstellraum? Spar dir die Leitung. Küche? Kommt ganz auf den Grundriss an.

Wir haben’s stellenweise zu gut gemeint. Und jetzt steht der Schrank auf dem warmen Herzen – bringt aber nix.

3. Elektrische Rollläden – Luxus oder Lebensretter im Hochsommer?

Sie wirken wie Luxus, sind aber echtes Alltagsgold: elektrische Rollläden. Morgens automatisch hoch, abends runter – ganz ohne Muskelkraft. Im Hochsommer halten sie die Hitze draußen, im Winter helfen sie beim Energiesparen.

Und wer schon mal bei 30 Grad alle Rollläden von Hand runtergekurbelt hat, weiß: Das ist kein Spaß. Smarte Steuerung inklusive Zeitschaltuhr? Klare Empfehlung.

4. Die Sache mit dem Wasseranschluss in der Küche

Der Wasseranschluss kommt dahin, wo die Spüle ist. Oder? Klar – aber wo ist die Spüle? Auf der Insel? In der Zeile? Was ist mit der Spülmaschine? Wenn der Anschluss einmal seinen Platz gefunden hast, planst du nur noch drum herum…

Also: Erst Küche planen, dann Wasser.

5. Sonnenkind oder Schattenparker – wie steht eigentlich dein Haus?

„Sonne im Garten, bitte!“ klingt super – bis das Wohnzimmer im Juli zur Sauna wird. Die Ausrichtung des Hauses beim Bau entscheidet, wann und wo du Sonne (oder Schatten) hast. Morgensonne im Schlafzimmer? Herrlich. Abendsonne auf der Terrasse? Ein Traum.

Aber: Südseite bedeutet auch Hitze. Plan also mit klugem Sonnenschutz, Bäumen, Pergolen oder Raffstores. Und ja, die Himmelsrichtungen auf dem Bauplan sind nicht optional. Also, wenn du Einfluss darauf nehmen kannst, dann tu es ruhig.

6. Gartenplanung nicht auf die lange Bank schieben

„Erst mal nur der Hausbau – den Garten machen wir später.“ Verständlich, aber: Wer jetzt nicht an Strom, Wasser, Licht und Leerrohre denkt, ärgert sich später.

Denn wenn du im Nachhinein Kabel durch den frisch verlegten Rasen ziehen musst oder kein Strom für den Mähroboter vorhanden ist, wird’s teuer und nervig. Also: Garten grob mitdenken, auch wenn die Beete noch warten dürfen.

7. Klimaanlage? Ja bitte – aber nicht im Juli kaufen!

Der Sommer kommt schneller, als du denkst. Und wenn’s dann richtig heiß wird, sind die Klimageräte entweder ausverkauft oder die Fachfirmen auf Monate ausgebucht oder du zahlst richtig drauf.

Deshalb: Plan im Winter, installier im Frühling – und entspann dich im Sommer. Gilt übrigens auch für Markisen und Co.

8. Unabhängiger Bauberater – Geldverschwendung oder goldwert?

Du hast einen Architekten, einen Bauleiter, einen Bauträger – super. Aber wer schaut wirklich unabhängig drauf? Ein Bauberater ist dein kritischer Blick von außen. Derjenige, der auch mal sagt: „Das da ist nicht normgerecht.“

Wir dachten anfangs: „Brauchen wir nicht.“ Heute wissen wir: Ein Profi an deiner Seite, der nur auf deine Interessen schaut, ist unbezahlbar – vor allem, wenn’s ans Eingemachte geht.

9. Technikraum, Hauswirtschaftsraum & Co. – unterschätze nie den Platzbedarf

„Das passt schon.“ Haben wir auch gesagt. Dann kamen Waschmaschine, Trockner, Wärmepumpe, Schränke, Putzmittel, Getränkekisten… Und plötzlich war kein Platz mehr zum Umfallen.

Plane großzügig bei deinem Hausbau. Stell dir den Raum voll vor – mit allem, was da später rein soll. Bewegungsfreiheit ist kein Luxus, sondern Lebensqualität. Und: gute Belüftung nicht vergessen.

10. Steckst du noch oder planst du schon? Smarte Technik im Neubau

Licht per App, Heizung mit Wochenplan, Rollläden per Sprachbefehl. Smart-Home klingt nach Zukunftsmusik beim Hausbau – ist aber längst Gegenwart. Wenn du schon neu baust, dann denk an die Zukunft gleich mit.

Und selbst wenn du noch zögerst: Lass Leerrohre legen. So kannst du später problemlos nachrüsten, ohne Schlitze in die Wände stemmen zu müssen.

Und was heißt das jetzt für dich und deinen Hausbau?

Nicht jeder Fehler ist beim Hausbau vermeidbar. Aber viele lassen sich mit guter Planung und etwas Weitblick umgehen. Und denk dran: Du musst das nicht alles alleine wuppen.

Wenn du möchtest, helfe ich dir dabei, deine Finanzierung von Anfang an so aufzustellen, dass du mehr Spielraum hast für gute Entscheidungen. Und für ein Zuhause, das wirklich zu dir passt. Und dabei erzähl ich dir gerne, was ich heute anders machen würde und du gleich mit einplanen kannst.

Lust auf ein kostenloses Erstgespräch? Ich bin gerne für dich da.

Buntes Hallo, ich bin Johanna und ich schreibe diesen Blog. Für meine Kunde betexte ich Websites von der Startseite bis zum Blog mit einer magnetischen Kundenreise und ohne Werbeblabla. Dir gefällt, was du liest? Dann schau dich doch gerne auf meiner Seite um.

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